Seelsorger von Gey
Pfarrer als Teil der Pfarre Lendersdorf
Johannes von Adenau in Lendersdorf zuständiger Pfarrer
Seit 1549 Stelle eines Ortspriesters (in Gey) vorhanden
Der Ortspriester wurde von den Nachbarn gewählt und vom zuständigen Pfarrer (in Lendersdorf) bestätigt.
1547 – ? Joist Schriver (Rektor der Kapelle)
? – ? Wilhelm Berzbuir
1583 – ? Leonard Loisleber
1687 – 1689 Reiner Ritter
1690 – 1706 Matthaes Wolff
1706 – 1745 Peter Wolff
1745 – 13.07.1801 Peter Josef Künster
Für die folgenden Ausführungen dient ein Totebuch der Pfarre Gey (1801-1919), das Anfang 1973 im frühereren Pfarrhaus unter allerlei Schutt aufgefunden und fachgerecht restauriert wurde.
Ab 17.04.1801 als selbständige Pfarrre
17.04.1801 – ca. 22.01.1812: Johann Wilhelm Josef Otten
(Der 22.01.1812 ist der letzter Vermerk im Totenbuch von Gey)
Seine Ernennungsurkunde wurde am 17.04.1801 vom damlaligen Administrator des Kölner Erzbischhöflichen Generalvikariats Johann Werner Marx ausgestellt. Unter der Überschrift “Gott allein die Ehre” lautet ihr Inhalt:
“Laienvertreter aus Gey, Horm, Strahse und Langenbroich aus der Pfarre Lendersdorf haben dargelegt, daß sie entsprechend den Gesetzen, die nach der französischen Revolution üblich waren, sich einen eigenen Pfarrer gewählt haben in der Person des Johann Wilhelmm Josef Otten, Priester der Kölner Erzdiözese, mit der Bitte, diesen Geistlichen als Pfarrer zuzulassen und zu bestätigen und ihm die Aufgaben eines Pastors in den genannten Orten zu übertragen. Diese Wahl wird bestätigt.
Somit wird obengenannter Priester Otten die selbständige Seelsorge in der Pfarre Gey übertragen. Es wird ihm aufgegeben, daß er mit großem Eifer die christliche Glaubenslehre verkünde und daß er den Kranken nicht nur die Sakramente spende, sondern sie gerne besuche. Den Sterbenden und Schwerkranken möge er beistehen und ihnen die geistlichen Kraftquellen des Glaubens erschließen.”
1812 – 1816: Ehemalige Ordensleute, die während der französischen Revolution aus ihren Klöstern vertrieben wurden. U.a.:
- Franziskanerpater Spelten
- Aloys Gouders (Starb am 25.06.1819 als Rektor in Langenbroich und wurde in Gey bestattet)
1816 – 1826: Pastor Brewer
1826 – 1840: Pfarrer Stroth
1840 – 30.12.1852: Johann Arnold Geuenich
Sein Grabmahl steht jetzt als “Geyer Kreuz” in der Nähe von Alt-Hubertushöhe.
1853 – Ende 1858: Pastor Bühsel
28.02.1859 – 1863: Peter Wilhelm Foegen
Der Kölner Kardinal Geihsel ernannte den 2. Kaplan von St. Aposten in Köln W. Foegen zum Pastor von Gey. Er wurde 1863 nach Gleuel versetzt.
01.12.1863 – 1868: Johann Theodor Breyen
Er wurde 1868 nach Derichsweiler versetzt.
14.12.1868 – 10.04.1895: Hermann Joseph Leo Sartor
1881: Silbernes Pristerjubiläum am 04. September 1881.
1886: Ein Nikolaus Koll, Geistlicher von Gey, wird nach Eilendorf versetzt.
1887: Sartor sollte nach Glimbach versetzt werden
1893: 25 jähriges Amtsjubiläum von Pfarrer Sartor
1895 – 16.05.1919: Gerhard Joseph Odenthal
1919 – 1923: Josef Rohde
Wird nach Pulheim versetzt
13.10.1923 – 01.06.1949: Franz Viehoff
1949 – 1970: Leonard Pleus
1970 – 1979: Karl Kischgens
1980 – 2017: Georg Neuenhofer
Pfarrer Neuenhofer ist seit Beginn seines Ruhestandes im Jahr 2017 weiterhin als Subsidiar in Gey tätig.
Zwischen 2003 und 2016 gab es mit Klaus Bamfaste einen weiteren Subsidiar, der nach seinem Eintritt in den Ruhestand von seiner Heimatgemeinde Imgenbroich nach Gey gezogen ist. Klaus Bamfaste ist auf dem alten Friedhof im Grab der Seelsorger beerdigt.
2017 – 2023: Axel Lautenschläger
Als Pfarrer der GdG Kreuzau/Hürtgenwald
Seit 2024: Josef Wolff
Bis Ende 2024 zunächst als Pfarrer der GdG Kreuzau/Hürtgenwald, seit 2025 als Leiter des Pastoralen Raums Kreuzau/Hürtgenwald/Heimbach/Nideggen